Siebziger Jahre

Politische Ideen manifestieren sich immer an Persönlichkeiten. So gesehen waren die Siebziger Jahre für die Junge Union Aufbruch, Selbstvertrauen, Kraft und Erfolg. Es führten der spätere CSU-Vorsitzende Theo Waigel und der später langjährigen bayerische Wirstchaftsminister die Junge Union durch die 70er-Jahre. Aber auch die Liste für die Landtagswahl war eindrucksvoll. Neue und wie man später sah, zurecht hoffnungsvolle Parlamentarier wie Edmund Stoiber, Johann Böhm, Otto Wiesheu, Georg von Waldenfels, Thomas Goppel, Günther Beckstein, Hans Spitzner und Manfred Dumann schmückten diese. Damit wurde die Nachkriegsgeneration abgelöst.

In den 70ern kristallisierten sich zwei Ideen heraus, die in der Folgezeit sehr schnell Allgemeingut der Jungen Union wurden. Das war zum einen die Regionalisierung. Die JU suchte Gleichgesinnte auch außerhalb Bayerns und fand sie in den Jugendverbänden der bürgerlichen Parteien von Salzburg, Tirol, Südtirol, Liechtenstein und Graubünden. Die Idee der Jungen Alpenregion war geboren. Zum anderen kam die Idee der Deregulierung, die heute Bestandteil jeden vernünftigen politischen Programms ist.

Autor: Thomas Breitenfellner
Redaktion: Stefanie Sickinger